Praktische Babybegleitung

Immer wieder finden Familien, oft auf Empfehlung der Mütter- und Väter-Beratung, einer Hebamme oder eines Arztes, den Weg in die Praxis.

Eltern von Babys und Kleinkindern suchen Unterstützung, weil ihre Kinder schwer zu beruhigen sind, viel weinen, nicht schlafen, nicht essen, etc. Auch sehr introvertierte Babys teilen uns mit, dass ihre innere Balance – aus welchem Grund auch immer – aus dem Gleichgewicht geraten ist.

In einer ruhigen und achtsamen Atmosphäre lasse ich das Kind und seine Eltern in der Praxis ankommen. Mein Ziel ist es Kind und Eltern zu unterstützten und zu stärken. Einfühlsame Berührungen können ein verlorengegangenes Gleichgewicht wieder herstellen.

Babys werden auf ihrem Weg ins Leben gestärkt.




Die erste Sitzung


Es ist mir wichtig, in einem Gespräch, die Bedürfnisse der Eltern und des Kindes zu klären und aufgetretene Symptome im Kontext von Schwangerschaft, Geburt und familiärer Situation anzuschauen. Wir finden gemeinsam zu einer lösungs- und ressourcenorientierten Sichtweise.

Dadurch, dass ich die Eltern in die Therapie einbeziehe, können diese während der Sitzung auch ihre eigenen Bedürfnissen, Emotionen und Empfindungen wahrnehmen und ihnen Raum geben.
Indem Emotionen anerkannt und bewusst werden, können sich auch bei ihnen tiefliegende Spannungen abbauen und Gefühle integriert werden.

Babys und Kleinkinder sind vollkommen von ihren Eltern abhängig. Aus diesem Grund sind Eltern die grösste Ressource für das Kind. Wenn die Eltern ruhig und sicher sind, überträgt sich dies direkt auf das Baby. Dies ist bereits ein erster und manchmal entscheidender Schritt auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden.

Zuerst nehme ich mit einer liebevollen und mitfühlenden Haltung verbal mit dem Baby Kontakt auf. Bevor ich dann seinen Körper behutsam berühre, stelle ich einen Augenkontakt her.

Es entsteht eine nonverbale Kommunikation zwischen dem Kind, den Eltern und mir. Ich achte darauf, dass das Kind seinen Eltern jederzeit in die Augen schauen kann. Dadurch, dass ich bewusst und subtil mit dem Kind in Beziehung trete, gelangt es in eine tiefgreifende Entspannung und findet auf körperlicher und seelischer Ebene Zugang zu seinen Selbstheilungskräften. Dadurch lösen sich Symptome nachhaltig auf.
Manchmal ist es auch sinnvoll, die Eltern in die Berührung einzubeziehen.

Von innen nach aussen entsteht Raum – Raum für Gesundheit und Wohlbefinden.